10.07.2025 Künstliche Intelligenz als Gefahr – nicht als Helfer

Cyberkriminelle setzen zunehmend auf Deepfakes, um ihre betrügerischen Absichten zu verschleiern. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz werden Videos und Bilder von prominenten Persönlichkeiten täuschend echt manipuliert – mit dem Ziel, Vertrauen zu erschleichen und ahnungslose Nutzer zu Investments oder Käufen zu verleiten. Die Folgen sind dramatisch: Datenmissbrauch, finanzieller Schaden und ein wachsendes Misstrauen gegenüber digitalen Inhalten.

Promis in der Falle – ohne ihr Wissen
Immer häufiger tauchen Deepfake-Videos auf, in denen Persönlichkeiten wie Günther Jauch, Frank Thelen oder Barbara Schöneberger scheinbar persönliche Produktempfehlungen aussprechen. In Wahrheit handelt es sich um computergenerierte Fälschungen – erstellt auf Basis echter Bild- und Tonaufnahmen, die öffentlich verfügbar sind. Auch internationale Stars wie Brad Pitt oder George Clooney werden für Fake-Werbung missbraucht.

Besonders betroffen: Finanz- und Gesundheitsbranche
Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Niedersachsen warnen: Besonders häufig werden diese Deepfakes genutzt, um unseriöse Finanzprodukte, Krypto-Investments oder Diätpillen zu bewerben. Dabei versprechen die Täter hohe Renditen, „geheime Insider-Tipps“ oder revolutionäre Gesundheitsmittel. Die Websites wirken auf den ersten Blick professionell – doch sie dienen einzig dem Zweck, sensible Daten zu stehlen oder Menschen zu Investitionen zu verleiten.

Social Media als Einfallstor
Die betrügerischen Inhalte verbreiten sich rasant über Plattformen wie Facebook, Instagram oder Messenger. Fake-Profile erreichen teils über 350.000 Follower, bevor sie entdeckt und gelöscht werden. Ein gefährlicher Trend – auch für Unternehmen. Selbst ein Cybersicherheitsmitarbeiter wurde beinahe durch eine geklonte Stimme seines Vorgesetzten getäuscht.

Wie Unternehmen sich schützen können
Für Unternehmen ist es heute wichtiger denn je, ihre Mitarbeitenden zu sensibilisieren und technische Schutzmaßnahmen zu ergreifen:

Schulungen zur Erkennung von Deepfakes und Social-Engineering

Einsatz von KI-gestützten Sicherheitssystemen

Strenge Kontrolle von Identitätsnachweisen

Einrichtung sicherer Kommunikationskanäle

Monitoring von Social-Media-Profilen und Markenmissbrauch

Unsere Empfehlung: Cybersecurity professionell angehen
Als IT-Systemhaus Ruhrgebiet unterstützen wir Sie bei der Entwicklung ganzheitlicher Cybersecurity-Strategien – von der Risikoanalyse bis zur technischen Absicherung. Deepfakes sind mehr als ein viraler Trend – sie sind eine reale Bedrohung für Unternehmen jeder Größe.

Schützen Sie Ihr Unternehmen, bevor es zu spät ist.

Quelle: heise.de