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Microsoft: Cyberkriminelle verbreiten Ransomware per Anruf

12.07.2021 - Bereits seit Januar 2021 ist die Gruppe Cyberkrimineller, auch BazzaCall genannt, aktiv und verleitet Opfer dazu Schadsoftware herunterzuladen. Mit der Betrugsmasche infizieren Sie die PC's Ihrer Opfer mit Ransomware. Zuletzt haben die Cyberkriminellen speziell Office 365 Nutzer ins Visier genommen, weshalb Microsoft nun gegen die Gruppe vorgeht. Vorbeugend können Sie einige Dinge beachten, damit Sie den Betrügern nicht zum Opfer fallen.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Ihr Telefon klingelt: Ein Anruf von einem Unbekannten, der sich als Supportmitarbeiter von Microsoft ausgibt. Dieser informiert Sie, dass Ihr Windows-PC von Schad-Software befallen ist. Um Ihre persönlichen Daten zu retten, sei es nötig, die Support-Anleitung zu befolgen. Dabei werden Sie aufgefordert Software für den Fernzugriff zu installieren. Und schon haben die Cyberkriminellen selbst Ihren PC mit Schad-Software infiziert. Folglich können die Angreifer Ihre Daten stehlen. Darüber hinaus nutzen sie den infizierten Client, um Folge-Malware zu versenden, das Umfeld zu scannen sowie weitere anfällige Hosts im Netzwerk auszunutzen.

Vorgebliche Schad-Software auf Ihrem PC sowie kostenpflichtige Abonnements als Falle!

Ein Angriff startet für gewöhnlich mit einer herkömmlichen Phishing-Mail. Darin wird das Ende eines kostenlosen Testzeitraums für eine heruntergeladene Software angekündigt, woraufhin ein kostenpflichtiges Abonnement startet.
Um dieses zu umgehen, werden Kunden dazu aufgefordert eine Nummer anzurufen, die zum vermeintlichen Microsoft-Support gehört. Am Telefon werden die Betrugsopfer aufgefordert eine Website zu besuchen und eine Excel-Datei herunterzuladen, um den Dienst zu kündigen.
Eben diese Datei enthält ein bösartiges Macro, das die Schadsoftware herunterlädt. Die andere Betrugsmasche beginnt mit dem Anruf eines fälschlichen Microsoft Supportmitarbeiters mit dem Appell der Zugriffsberechtigung für Ihren PC aufgrund von vorhandener Schad-Software auf Ihrem PC (s. oben).

Schützen Sie sich vor fiesen Betrügermaschen!

Damit Sie den Cyberkriminellen nicht zum Opfer fallen gibt es einige Punkte, die Sie vorbeugend berücksichtigen können.

Grundsätzlich gilt: Microsoft führt keine unaufgeforderten Support-Anrufe bei Kunden durch!
Microsoft betont, dass die Support-Kommunikation immer vom Kunden gestartet wird.
Ebenso werden Kunden nicht ungefragt telefonisch kontaktiert - auch nicht um über neue Sicherheitsupdates zu informieren.
Es gilt daher: Werden Sie von vermeintlichen Microsoft-Support-Mitarbeitern kontaktiert, beenden Sie das Gespräch schnellstmöglich.
Geben Sie Dritten keinesfalls Zugriff auf Ihren PC, sofern der Support nicht von Ihnen selbst angefordert wurde.

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne als erfahrenes IT-Systemhaus zur Seite. Rufen Sie unser Support-Team gerne an!

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